2006/10 Archives

October 27, 2006 6:15 PM

Welcome Back!

Ah, willkommen zurück, liebes SCEEN-Magazin! Ein wenig hast Du uns ja doch hängen gelassen, die erste und bisher letzte Ausgabe stammt immerhin vom September 2005!
Naja, wer im Glashaus sitzt, solte nicht mit Steinen werfen.. Hier ist schließlich auch nicht gerade viel los.

Ich nehme es Dir die Warterei nicht übel, denn nachdem ich den Trailer zur aktuellen Magazin-DVD auf der Website gesehen habe, bin ich überzeugt, daß das neue Heft genau so viel "digitale Extravaganza" bietet wie das letzte.
Freunde der Demo-Szene, von Netaudio, Machinima, Video-Kunst und digitaler Kultur im Allgemeinen dürfen jetzt wieder auf Schatzsuche nach dieser Perle gehen - oder langweilig sein und online bestellen.
Obacht, Spiegel-, Stern- und Freundin-Leser, kommt den urbanen Freibeutern, die demnächst Kioske und Zeitschriften-Geschäfte der Republik auf der Suche nach Beute durchstreifen, lieber nicht zu Nahe, die kennen sich aus im Gebrauch von Lötkolben, Joystick und Krummsäbel.

Sicher kann man mit dem SCEEN-Magazin auch einfach nur auf seinem Design-Möbel angeben, wie mit Wallpaper, Brand Eins und den anderen üblichen Verdächtigen; dennoch beleuchtet es Themen, in die man auch ohne großen (finanziellen) Aufwand selbst mit einsteigen und kreativ werden kann.

Also, gönnt dem Monitor eine Auszeit und lest zur Abwechslung einmal etwas auf toten, bedruckten Bäumen!

Author: nille | Permalink | Categories: txt

October 26, 2006 5:08 PM

MacSerfs

Mouse, Pull-Down-Menüs, graphische Desktop-Manager, Alt-Tab-Task-Switching, Icon-basierte Dateimanager, Widgets - Womöglich ist einigen Menschen nicht jeder dieser Begriffe unbedingt geläufig, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat jede Person, die diese Zeilen liest, die meisten der oben genannten Techniken bereits angewendet, um beispielsweise den Browser zu öffnen und sein liebstes Bookmark auszuwählen ;) - es sei denn, man ist vor 1970 geboren, kann mit all dem neumodischen Kram überhaupt nichts anfangen und benutzt ausschließlich Lynx!

Wer bis jetzt noch nicht gelangweilt weggeklickt hat, dem brennt hoffentlich die Frage: "Ja, und wer hat’s erfunden?" auf den Lippen..
Damit das hier auch endlich einmal einen Sinn ergibt, will ich allen Wissbegierigen mit einem Link zu www.folklore.org antworten. Dort beschreiben nämlich Andy Hertzfeld und andere ehemalige Apple-Mitarbeiter der ersten Stunde, wie dem ersten Mac das Leben eingehaucht wurde.
Der Mac war sicher nicht der erste Computer, der das Desktop-Computing einführte, allerdings war er der erste Computer, der diese Techniken unter einer leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche vereinigte und mit einem Preis von 2.495 US-Dollar einigermaßen erschwinglich war. Damit trat Apple 1984 eine Revolution los und verhalf dem PersonalComputer, der bis dahin einen eher schlechten Ruf hatte, zum Durchbruch.

Auf folklore.org beschreibt Andy Hertzfeld in mittlerweile 118 Texten äußerst lesenswert, unterhaltsam und anekdotenhaft die Meilensteine wie auch die Rückschläge während der Entwicklung des Mac und gibt ebenfalls tiefe Einblicke in die außergewöhnlichen Persönlichkeiten einiger beteiligter Personen wie beispielsweise Steve Jobs, Burell Smith und anderer.

Wer Microsklaven von Douglas Coupland gelesen hat, dem wird Einiges bekannt vorkommen - Und an mancher Stelle glaubt man, daß es an ein Wunder grenzen muß, daß dieses Projekt es tatsächlich irgendwie in die Schaufenster der Geschäfte geschafft hat.

Die Möglichkeit, die unter einander verlinkten und mit Schlagworten versehenen Texte zu bewerten und zu kommentieren, zeigt, daß die Autoren damals wie heute ihr Handwerk verstanden.

Author: nille | Permalink | Categories: txt

October 19, 2006 4:41 AM

Anachronox

Anachronox Screenshot


Cas... err.. Boots, wach auf! Verdammt, "Sly" Sylvester Bocelli, Privatschnüffler, nimm endlich den Kopf von der Theke - falls er dort nicht schon festgewachsen ist - und suche dir einen Job, und zwar einen richtigen, außerhalb dieser Bar auf Anachronox, die Du zu allem Unglück auch noch ein "Büro" schimpfst, einen, bei dem man richtiges Geld verdient!
Nein! Es ist nichts mehr übring von dem unvorstellbaren, phantastischen Geld-Haufen, den Grumpos Matavestros dir versprach und auch lieferte, nachdem ihr zusammen mit Dr. Rho MysTech aktiviert und damit eine universelle Energiequelle erschlossen hattet.

Dann muß ich deiner Erinnerung wohl ein wenig auf die Sprünge helfen: Es gab da einen Planeten namens "Sunder", an dessen Zerstörung, durch die eben erwähnte Aktivierung des MysTech, inklusive aller seiner Bewohner, darunter die bedeutendsten Wissenschaftler der Galaxis, nach Meinung des vorsitzenden Richters, Du nicht ganz unschuldig warst.
Und es war auch besagter Grumpos, der Dir später in den Rücken fiel und Dir einen beinahe eben so hohen Schuldenberg hinterleiß - Schade, daß Zivil-Klagen auch im 4. Millennium noch nicht aus der Mode gekommen sind.

Sollte mein positronisches Gehirn richtig gerechnet haben, kannst Du dir nicht einmal mehr den Drink leisten, den Du gerade verschüttet hast.
Du brauchst also dringend eine Arbeit, denn so etwas wie der MysTech-Fall wird dir nicht noch ein Mal vor die Füße fallen, während Du dich hier betrinkst.

Es handelt sich hier doch um ein klassisches Märchen: Typ aus der Gosse gerät zufällig in eine Verschwörung von galaktischem Ausmaß. Trifft seine verlorene Liebe wieder, ist auf dem besten Wege, ihr Herz zurück zu erobern und der schillendste Held des Universums zu werden.
Er wähnt sich unbesiegbar, denkt, er berühre jeden Augenblick den Himmel, weil er etwas über sich hinaus gewachsen ist und ein paar richtig üblen Typen den garaus gemacht hat. Er ist nur eine Hand breit davon entfernt, dem Chaos die Tür für immer vor der Nase zu zu schlagen - Doch dort endet deine Geschichte, das Märchen.

Es ist niemand mehr da, der sie für Dich fortschreiben könnte (außer in Gedanken eines schrägen Vogels, der nichts als Videospiele in Kopf hat), das ist nun deine Aufgabe und nennt sich "Leben"! Der Zufall wollte es, daß Dir im letzten Augenblick die Tür vor der Nase zu gefallen ist.
Wahrscheinlich herscht erst einmal die nächsten 1000 Jahre Friede, Freude, Eierkuchen und Stillstand, bis sich erneut die Gelegenheit bietet, eine Katastrophe galaktischen Ausmaßes zu verhindern. Aber jetzt liegt es an jemand anderem, die Welt zu retten, rette Dich lieber selbst.

Ja, hast Du denn in der Schule etwa auch geschlafen, als dort die Encyclopaedia Galactica durchgenommen wurde?

Das war ja klar, daß Du jetzt wieder von Sera anfängst, oder sollte ich eher "Stiletto Anyway" sagen?!
Sie trifft keine Schuld. Eure Liebe hatte nie eine Chance, seit sie Detta, dieser schleimigen, kriminellen Dreckschleuder, in die Hände fiel. Das hat sie und eure Beziehung für immer zerbrochen. Es hat sie zu einem Charakter gemacht, den millionenfach das Leben schreibt.
Nachdem ihre Aufgabe erledigt war, hatte sie gar keine andere Wahl, als wieder ihrer eigenen Wege zu gehen, und die hattest Du auch nicht..

Und ich? - Klar, wir hatten auf unserem Abenteuer viel zu lachen und haben zusammen so manche harte Schlacht mit gigantischen Special-Effects im Final Fantasy-Style durchgestanden, aber ich bin tot, ein Hologram, eine Aufzeichnung. Du könntest noch so viel Geld und Aufwand investieren, es würde mich nicht zurück bringen - Ich hatte Dich schon verlassen bevor ich gestorben bin.
Ich bin müde, Dir immer und immer wieder dieses Märchen aus vergangenen Tagen vor zu spielen, zumal es sowieso ständig in deinem Kopf abläuft. Du siehst dich selbst, während Du deine eigene Vergangenheit erneut durchlebst, eine Marionette von einem Puppenspieler an unsichtbaren Fäden gesteuert.

Fange endlich etwas Neues an oder lade Dir den Film selbst herunter und schalte mich endlich ab!

Anachronox Screenshot

Author: nille | Permalink | Categories: games

October 10, 2006 1:29 AM

Auf der Reeperbahn..

Vor ein paar Wochen war ich abends, zusammen mit Felix, in "Europas größtem Arcade": Vegas World auf der Reeperbahn 33-35.

Es war nicht viel los - garnichts, um genau zu sein, außer ein paar versprengten Air-Hockey-Spielern waren wir waren die einzigen Leute weit und breit. Das war aber auch nicht weiter schlimm, denn es darf stark bezweifelt werden, daß dieses Etablissement je das größte seiner Art in Europa war.
Die Atmosphäre kann man deshalb auch als recht gemütlich bezeichnen und wir waren dann auch ganz froh darüber, daß wir drinnen waren und die wenigen vorhandenen Geräte etwas Wärme abgaben, denn draußen spürte man langsam die erste Herbstkälte.
Kurz nach dem Betreten, als ich den alten ausrangierten, pink gestrichenen Ami-Hubschrauber sah, hatte ich ein wehmütiges Gefühl, obwohl mir Arcade-Spielhallen eigentlich zutiefst sympathisch sind. Er erinnerte mich an den Hubschrauber, aus dem in "Apocalypse Now" die Playboy-Häschen gehüpft kamen und ich stellte mir vor, wie die Achtziger Jahre einen alten Club, in dem es Ausschweifungen jener Art gab, überrollten, sämtliches Interieur - bis auf den Heli - ausgeräumt und durch Arcade-Automaten ersetzt wurde.

Wie gesagt, die Auswahl an Spielen ist dürftig und die Geräte sind alt (nicht im Sinne von Retro-alt, sondern eingebrannter-Bildschirm-und-abgenutzte-Controller-alt), teuer und die Auswahl orientiert sich stark an Laufkundschaft.
Wir haben es also recht kurz und für unseren Geldbeutel schmerzlos (1 €/Spiel) gehalten, eine Runde Tekken Tag Tournament, Sega-Rally und nen Lightgun-Shooter gespielt. Der Rest der Automaten waren Flipper, diverse andere Rennspiele und Shooter, Dance Dance Revolution, Air Hockey, kuriose Jahrmarkt-Spiele in Form verschiedener Punching-Balls, eine Ski-Simulation und sogar ein Solitaire-Kabinett, um die wir ob der hohen Preise und unserer bitteren Enttäuschung darüber, daß es kein einziges klassisches Arcade-Spiel wie PacMan, Galaga usf. gab, gleich einen Bogen machten und nicht lang im Geschäft verweilten.

Der Abend war wirklich ernüchternd und kann eigentlich nicht zur Nachahmung empfohlen werden!
Wenn man sich sowieso in der Gegend befindet, lohnt sich vielleicht ein kurzer Abstecher, um auf die wenigen, nicht spielbaren Ausstellungsstücke, wie den Einarmigen Banditen, das alte japanische Glücksspiel-Gerät oder den Flugsimulator aus den 80ern einen Blick zu werfen - Man kann sie sich aber auch auf den beiden Fotos unten anssehen.

Vegas World

Vegas World

Zu schade, daß man sich nicht auf retro-affines Publikum spezialisiert, einige Geräte aus der "guten alten Zeit" anschafft und die Preise drastisch senkt - Dann wäre der Laden bestimmt ab und an rappelvoll!

Author: nille | Permalink | Categories: games

October 08, 2006 12:04 AM

An die Stifte, fertig, los!

Du wolltest schon immer einen eigenen Roman schreiben?
Im November bietet sich die Gelegenheit dazu! Nicht nur, weil man dann auch bundesweit mit dem berühmten Hamburger Wetter gesegnet ist, sondern der November ist der NaNoWriMo, der "National Novel Writing Month".

Und zwar nur der November. Es gilt also, in 30 Tagen mindestens 50.000 Worte (oder etwa 150 Seiten) zusammen zu bekommen - So schreibt der Contest es vor. Ohne Frage bietet es einen gewissen Vorteil, wie ich, arbeitslos und pleite zu sein, ist aber anders als beim grandiosen Hörspiel "TOP HIT leicht gemacht - In 50 Minuten an die Spitze der Charts" nicht unbedingt Grundvoraussetzung.

"Because of the limited writing window, the ONLY thing that matters in NaNoWriMo is output. It's all about quantity, not quality. The kamikaze approach forces you to lower your expectations, take risks, and write on the fly."

Wie schon erwähnt, ist NaNoWriMo ein (internationaler) Contest - Die Regeln sind ebenso einfach wie hart: 50.000 Wörter in 30 Tagen, dann ist Schluß, entweder hat man es geschafft, oder eben nicht. Zu gewinnen gibt es nichts, außer natürlich Ruhm und Ehre.
Diese Formel stellt so eine Art Patent-Rezept für alle, die es auf andere Art und Weise noch nicht zu ihrem ersten eigenen Roman/Novelle geschafft haben, dar. Die kurze Zeit, verbunden mit dem großen Volumen, soll dafür sorgen, daß die Autoren in spe ihr Projekt in einem Rutsch durchziehen und auch zu Ende bringen. Und das möglichst kreativ, denn 150 Seiten in einem Monat (schreiben, nicht lesen ;) lassen nicht viel Zeit, sich überhaupt großartig Gedanken über das zu machen, was man zu Papier bringt.

"Make no mistake: You will be writing a lot of crap. And that's a good thing. By forcing yourself to write so intensely, you are giving yourself permission to make mistakes. To forgo the endless tweaking and editing and just create. To build without tearing down."

NaNoWriMo funktioniert allerdings nicht ausschließlich nach dem Prinzip des Peitschens: Neben dem Ansporn, am Ende einen eigenen Roman in Händen zu halten - und das innerhalb eines Monats - ist die Community sozusagen das Zuckerbrot.
Man teilt Freud und Leid mit ca. 50.000 anderen Schriftsteller-Novizen, indem man sich in einem der vielen lokalen Foren austauscht, führt sich Tips und Erfahrungen der anderen via Web-Radio zu Gemüte, liest als "Anregung", wenn man einmal nicht weiter weiß, Exzerpte oder trifft sich mit seinen Leidensgenossen in der Kneipe um die Ecke und spült gemeinsam den Frust hinunter ;).

"[...]3) Begin your novel-planning procrastination by reading through all the great advice and funny stories in the forums. Post some stories and questions of your own. Get excited. Get nervous. Eat lots of chocolate and pamper yourself in preparation for the fiction-fueled escapade to come.

4) On November 1, begin writing your novel. Your goal is to write a 50,000-word novel by midnight, local time, on November 30th. You write on your own computer, using whatever software you prefer.

5) This is not as scary as it sounds.

(...)

7) Write like crazy for thirty days. If you write 50,000 words of fiction by midnight, local time, November 30th, you will be added to our hallowed Winners Page, and receive a handsome winners certificate and web icon.

(...)

9) Win or lose, you rock for even trying."


Wenn es dich nun in den Fingern juckt, mich juckt es schon verdammt doll, ab auf http://www.nanowrimo.org und anmelden! Nur wer Schiß hat, verliert..

Author: nille | Permalink | Categories: txt

October 05, 2006 4:09 PM

Gizmondo

400 Millionen Dollar wurden von den "Unternehmern" hinter dem Gizmondo, dem ehemals heiß ersehnten Handheld und potenziellen PSP/DS-Killer, verbraten.
Gizmondo Europe-Direktor Stefan Eriksson wickelte seinen geleasten Ferrari Enzo in Kalifornien um einen Strommast und besitzt eine etwas düstere Vergangenheit als Mitglied der "Uppsala-Mafia".
Ein anderer Manager hat der Firma über 100.000 Dollar für "Sekretärinnen-Dienste", die seine Freundin ableistete, in Rechnung gestellt.
Spiele-Entwickler, die man für horrende Summen angeheuert hatte, konnten oder wollten kein Produkte liefern, der Gizmondo war gestorben.

Dies oder Ähnliches konnte man in der Zeitung, bei Heise und den üblichen Verdächtigen lesen - So weit, so Mismanagement und in Post-DotCom-Zeiten eigentlich recht unspektakuläre News.

Doch ein aktueller Wired-Artikel läßt die Geschichte in einem ganz neuen Licht (oder besser gesagt Schatten) erscheinen. Glänzend tief recherchiert und eindrucksvoll von Marvel-Comic-Zeichner Jae Lee illustriert, wirkt die Geschichte wie eine ganz andere: Ein modernes, düsternes Märchen von globalisierten Gangstern, die es scheinbar spielend geschafft haben, Medien, Konsumenten und Investoren gleichermaßen zu blenden wie die Weber in Andersens "Des Kaisers neue Kleider".

Ich kann den 6-seitigen Wirtschafts-Krimi wirklich jedem ans Herz legen, der gern spannend geschriebene, tief gehende Reportagen liest und liebt!
Dort wird nicht nur beschrieben, mit welch krimineller Energie die dubiosen Gizmondo-Leute sich systematisch bereichert und das Projekt zum Scheitern verurteilt haben, sondern auch welche abstrusen Personen und Interessen sich ebenfalls hinter dem Gizmondo verbargen und wie Eriksson & co. nicht einmal davor zurück schreckten, sich mit ergaunerten Ausweisen als "Homeland-Security-Cops" Zugang zu Schußwaffen zu verschaffen.

Die Geschichte hat aber auch ein Gutes: Vielleicht braucht die Mediengesellschaft des Jahres 2006 einen Eriksson, wie dereinst die feudalen Herrschaften einen Andersen, um zu erkennen, daß man sich womöglich mit publizistischen Schnellschüssen a la Gizmondo besser zurückhielte.

Author: nille | Permalink | Categories: txt, games

October 02, 2006 10:59 PM

Games in Games

Inspiriert durch die crates & barrels-Website und die Sammlung von Klos in Videospiele (in der GEE?) habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, Screenshots von Spielen zu machen, in denen sich sozusagen als Schmankerl Mini-Spiele (mehr oder weniger) verstecken.
Zugegeben, viele sind es nicht gerade geworden, besonders im Vergleich zu c&b, aber welches Spiel hat denn bitteschön keine Kisten?!

Die Mini-Spiele reichen vom benutzbaren Billard-Tisch in DeusEx bis zu den vielen Arcade-Remakes in GTA:San Andreas oder dem kompletten Rollenspiel im Rollenspiel-Shooter System Shock 2, aber eines haben alle gemein: Man sieht ihnen an, daß die Entwickler eine Menge Spaß bei der Arbeit hatten - Und das kommt den hier gezeigten Spielen auch insgesamt zu Gute!

Games in Games

Hier klicken, um zu vergrößern (300 kB)!


Sollte jemand einen sachdienlichen Hinweis abgeben wollen, in welchen Spielen sich ebenfalls interssante Mini-Games finden lassen, würde ich mich über eine Mail freuen, solange die Comments nicht funktionieren.
(Der Frust sitzt tief, aber womöglich beschäftige ich mich demnächst noch einmal damit..)

Author: nille | Permalink | Categories: games

October 02, 2006 7:51 PM

Kubus zu Tetraeder

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, aber ich habe auch einen langen Weg aus den östlichen Gefilden der Republik über die Waterkant, bis ich nun schließlich in der wunderschönen Hansestadt Hamburg angekommen bin.
Dabei galt es einige Hürden zu überwinden, weshalb das Blog doch etwas auf der Strecke geblieben ist. Aber ich gelobe Besserung und schwöre - auf den neuen DSL-Anschluß - dem Blog die Treue!

Nicht versäumen will ich, mich bei Felix und Ole, den Freunden des Kühlschrankes, dafür zu bedanken, daß sie mir zu meinem 25. Geburtstag ein so ultra-cooles und aufwändig hergestelltes Präsent haben zukommen lassen - und zwar eines, das jeden Zelda-Fan vor Neid erblassen lassen dürfte.

Vielen Dank nochmal für den Special-Edition-1-of-1-goldenen-Windwaker-GameCube, der die Form eines Tetraeders angenommen hat! Ich habe auf jeden Fall meinen Spaß daran - auch wenn The Windwaker noch umfangreicher ist als The Minish Cap vor dessen Größe ich letztlich doch auf unbestimmte Zeit kapituliert habe.

Allerdings erinnert mich das Gerät immer wieder an unverständliche Mineralogie-Vorlesungen, die ich einst besucht habe - Wer also aus einem Cube eine Pyramide machen will, macht sich besser allein einen Reim hier drauf oder fragt die beiden Erbauer ;)

Zelda-GameCube-Mod


Voilà!

Author: nille | Permalink | Categories: games, me, myself & i