2007/02 Archives

February 22, 2007 11:35 PM

Small Screen Adventures

Warum man NetHack einfach lieb haben muß?

NetHack CE


Weil es einfach auf fast allen Systemen läuft: Atari, Amiga, WindowsCE.
Da das gute alte monolithische Notebook leider ins künstliche Koma versetzt werden mußte, muß ich mich eben in andere Richtungen orientieren..

HP Jornada 690

Author: nille | Permalink | Categories: games, me, myself & i

February 20, 2007 7:21 AM

life sucks!!

life suxx

*schniief!!*

life suxx

Antwort 3 ..!?

Author: nille | Permalink | Categories: me, myself & i

February 18, 2007 4:46 AM

Liebes Tagebuch [3]

Affen. Ja, liebes Tagebuch, diebische Affen mit blanken roten Hintern!
Aber der Reihe nach: Heute bin ich endlich mein Fell los geworden. Ich habe brav erledigt, was mir aufgetragen wurde - Leuchtkäfer für den Lichtgeist fangen, böse Monster in die ewigen Jagdgründe befördern, die Dunkelheit vertreiben, womit sich ein Held eben so beschäftigt.
Ganz richtig, liebes Tagebuch, ich bin jetzt offiziell ein Held, mit Brief und Siegel, die Göttinnen haben mich auserwählt!

Screenshot - Zelda TP

Wie gesagt, nachdem die Schatten aus dem Wald von Phirone vertrieben hatte, erhielt ich meine menschliche Gestalt zurück - Doch zu welchem Preis?!
Der wieder erwachte Lichtgeist eröffnete mir dann, daß ich der Auserwählte wäre - und fortan diesen geschmacklosen grünen Dress inklusive Mütze zu tragen hätte. Mir mißfällt ja nicht nur, daß Farbe und Schnitt des Kostüms seit Äonen nihct mehr in Mode sind.. Ich fühle mich darin generell ziemlich unwohl und halte es für keine gute Idee, da durch jedem Schurken, der am Wegesrand auf der Lauer liegt, zu offenbaren, daß ich der neue Hüter von Recht und Ordnung bin.

Screenshot - Zelda TP

Mir wurde im Laufe des Tages noch eine zweite "Ehre" zu Teil: Die schnippische Midna lockte mich zum Wald-Schrein, der von böswilligen Pflanzen okkupiert wurde.
Doch hätte ich mich bloß nicht auf Midna verlassen: Schon auf dem Hinweg, als mir ein Affe meine Öl-Lampe klaute, wurde mir klar, daß ich besser auf dem Absatz kehrt gemacht hätte, als auf Midna zu hören. Eine einfache Öl-Lampe sei kein großer Verlust, mag so manche Person denken, doch, weit gefehlt, nicht hier in Hyrule: Die Lampe bekam ich recht bald zurück, doch leider ohne Öl.. Und Lampe zu Öl verhät sich wie Kettensäge zu Benzin - Die Lampe bekommt man geschenkt, für das Öl muß man richtig tief in die Tasche greifen. Das sollte leider nicht die letzte Begegnung mit Affen gewesen sein, im Schrein mußte ich einer ganzen Affen-Bande hinterher rennen, deren Chef gar mit einem Bumerang auf mich los ging. Zugegeben, ganz so schlimm war es nicht, ein wenig hilfreich waren diese Querolanten schon.. Und der Bumerang gehört jetzt mir ;)

Screenshot - Zelda TP

Eigentlich hatte ich geplant, den Nachmittag frei zu nehmen und mich bei einem heißen Bad zu entspannen.
Natürlich wurde daraus nichts, denn wer kann schon ruhigen Gewissens abschalten, wenn sich die Kinder des Dorfes (Ilya nicht zu vergessen, ebenso Horst) noch in der Gewalt schrecklicher Schattenwesen aus einer anderen Dimension befinden. Meine Entscheidung, mich auf den Weg zum Feuerberg zu machen, hatte allerdings auch ein wenig damit zu tun, daß die Gegend für ihre heißen Quellen berühmt ist, warum soll man das Nützliche nicht mit dem Angenehmen verbinden..
Nicht einmal die Tatsache, daß ich mich dabei wieder in einen Wolf verwandeln würde, konnte mich von meiner Reise abhalten. Ich gebe zu, so langsam gewöhne ich mich daran, ich habe mich sogar dabei erwicht, wie ich den Mond angeheult habe und sogar Spaß daran hatte. Schlimmer als in diesem Helden-Kostüm sehe ich als Wolf jedenfalls auch nicht aus.
Ich mache das alles aber wirklich nur der Kinder wegen - Die Prinzessin, die uns das eingebrockt hat, kann mir mittlerweile gestohlen bleiben, genau wie alle anderen durchgedrehten Einwohner dieses Landes, wie diese komische "Tante" und der verrückte Postbote (auch genannt Briefträger), der nur in Unterbüchse gekleidet durch die Gegend läuft und ausschließlich Briefe austrägt, deren Absender er selbst ist.
Nein, Danke!

Screenshot - Zelda TP

P. S. Das Angeln lohnt sich übrigens auch nicht mehr. Ich habe zwar heute meine bisher größte Grünkieme (29 cm) gefangen, aber das war es dann leider auch schon.
Ich denke, ich werde mich in Zukunft intensiver mit der Entomologie beschäftigen, denn vorhin fand ich eine goldene Formicidae wie auch einen goldenen Oryctes nasicornis.

Folge 2
Folge 1

Author: nille | Permalink | Categories: games

February 14, 2007 6:11 AM

Happy Violentine!


Author: nille | Permalink | Categories: games

February 12, 2007 3:52 AM

Co-op

Cooperative Multiplayer - oder: "Beim nächsten Mal warne ich Dich vorher!"

Two cool dudes, Final Fantasy Fünf fanübersetzt, zwei Pads und die ZSNES Netplay Edition - Wer braucht da noch eine XBox 360?

Wie das funktioniert, Co-op Multiplayer, oder eben nicht immer so richtig gut, das kann man folgendem Exzerpt des heutigen Abends entnehmen oder in diesem amüsanten Artikel von SpielerDrei nachlesen:

(00:43:25) Player1: ist "an" ;)
(00:43:58) Player1: saves sind bei dir?
(00:45:14) Player2: *controller freikämpf*
(00:45:39) Player2: mom
(00:45:40) Player2: muss nochmal neu connecten
(00:45:40) Player1: du bist grad "verschwunden"..
(00:45:49) Player2: save data.. remote? oder local?
(00:45:51) Player2: was hatten wir letztes mal?
(00:45:59) Player1: kabelsalat hatte ich grad auch ;)
(00:46:16) Player1: bei mir stand wohl remote.. meine ich.. vielleicht..
(00:46:34) Player1: du pl.1?
(00:46:59) Player2: passt, oder?
(00:47:04) Player1: j
(00:47:09) Player2: ok
(00:47:11) Player2: also
(00:47:16) Player2: mom, ich muss mal töne von gaim ausmachen
(00:47:17) Player1: gogogo
(00:47:26) Player2: ich will glaub ich doch black mage sein
(00:47:27) Player2: oder?
(00:47:39) Player1: zeig mal d. screen..
(00:47:41) Player2: ich will auch so toll zaubern können
(00:47:49) Player1: die gaim-töne sind doch toll..
(00:48:09) Player1: blue ist aber auch gut – später..

[...]

(02:06:40) Player1: ich schmier mir mal n brot..
(02:06:46) Player2: he ok
(02:07:40) Player1: menno!
(02:07:50) Player1: laß ihn raus
(02:07:58) Player2: beide?
(02:08:33) Player2: pfff
(02:09:21) Player2: äääh
(02:09:41) Player2: das war ja sooo gemein
(02:09:43) Player1: hat dich da keiner gewarnt?
(02:10:05) Player2: ich wollte doch den schatz!!!einself
(02:10:14) Player1: oder hätte ich das machen sollen?
(02:10:19) Player1: ;)
(02:10:27) Player1: achtung, monster! ;)
(02:10:31) Player2: ;)

(02:10:55) Player2: mach du mal pl1 :)
(02:11:00) Player1: ach, da ist, glaub ich noch wer.. irgendwo!
(02:11:10) Player1: muß.. brot.. essen..
(02:11:18) Player2: dann hol ich mir mal was zu trinkenk :)



Co-op Multiplayer Co-op Multiplayer Co-op Multiplayer

Author: nille | Permalink | Categories: games, me, myself & i

February 10, 2007 1:02 AM

Liebes Tagebuch! [2]

Der heutige Tag begann wie immer ganz entspannt, ich ging nach dem mittäglichen Aufstehen eine Runde die Angel auswerfen, schließlich kommt auch im Königreich Hyrule am Freitag Fisch auf den Tisch, habe einige wildgewordene entlaufene Ziegen eingefangen und wollte gerade mein Pferd Horst satteln, um zum Schloß zu reiten und dort unserem Lehnsherren ein wirklich schönes Schwert als Zehnten abzuliefern (Sie haben schon eine ganz hübsche Sammlung)...

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

Das war dann auch der Moment, in dem sich der heutige Tag in einen Albtraum verwandelte und, ich darf es vorweg nehmen, ich mich in einen lebendigen Albtraum verwandelte.
Wie gesagt, ich machte mich auf den Weg zu Horst, den die junge Dorf-Schönheit Ilya in Pflege genommen hatte, weil ein gewisser Jemand ihm ein wenig zu sehr die Sporen gegeben hatte. Bei der lokalen Quelle angekommen, fand ich die Beiden in trauter Zweisamkeit vor - ebenso wie einige häßliche grüne Monster, die auf überdimensionalen Meer- Wildschweinchen daher geritten kamen und in ihrer Kindheit dringend einen Kieferorthopäden hätten aufsuchen müssen.

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

Als der namenlose Held eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in einer Gefängniszelle zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.
Es war eine haarige Angelegenheit, den modrigen Gemäuern, die, wie sich später heraus stellte, eben das Schloß Hyrule sein sollten, zu dem ich eigentlich aufbrechen wollte, zu entfliehen.
Ich hätte es wohl kaum ohne das kleine, vorlaute -ääh- Wesen Midna geschafft. Sie.. Es stellte sich allerdings als recht hilfreich in dieser, mit Ausnahme der Prinzessin Zelda, deren Bekanntschaft zu machen ich unter diesen Umständen kaum noch für möglich gehalten hatte, von monströsen Kreaturen bewohnten Welt, heraus. Midna hat mir einige gute Tricks beigebracht, sodaß ich denen, die mir eines über den Schädel gezogen haben, noch zeigen werde, wo der Hammer hängt!

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

Nachdem die Prinzessin ein wenig Licht in diese höchst verwirrende Angelegenheit gebracht hatte (Überfall durch bösen Schattenkönig im Hühner-Kostüm), willigte Midna ein, mich zurück in die sichere Heimat zu führen, wo ich mich wieder in einen Menschen verwandeln sollte und alles wieder gut wurde.
So sah zumindest mein Plan aus, aber: Pustekuchen! Ich hatte immer noch ein Fell und das Bedürfnis, in der Erde herum zu wühlen, der Himmel hatte sich auch dort verdunkelt (außerdem regnete es schwarzes Konfetti), die Dorfbewohner hielten mich für eines der Monster, die die Gegend unsicher machten und die einzigen, die mich verstanden, waren Eichhönchen, Frösche und Hühner.

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

Ich würde sagen, liebes Tagebuch, wir sehen uns nächste Woche wieder: Wenn ich mich endlich aus diesem Schlamassel befreit habe - oder aufwache und merke, daß alles nur ein böser Traum war!

Folge 1

Author: nille | Permalink | Categories: games

February 06, 2007 11:56 PM

Liebes Tagebuch! [1]

Ich bin ein junger, aufstrebender Einwohner des Dorfes Ordon.
An dieser Stelle werde ich in Zunkunft regelmäßig meine Erlebnissen im schönen Lande Hyrule festhalten, denn leider bin ich heute früh aus dem Hochbett (das scheint hier so ein lokale Tradition zu sein, daß alle Leute gern in Hochbetten schlafen) gefallen und habe mir so heftig den Kopf gestoßen, daß ich jetzt unter einer Amnesie leide, nicht einmal an meinen Namen kann ich mich noch erinnern, deshalb habe ich mich einfach einmal Nille und das Pferd, das ich überraschender Weise besitze, Horst genannt.

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

Zuerst bin ich einmal ins Dorf geritten und habe die Bekanntschaft einiger herzendguter Einwohner gemacht, die mich alles in allem recht freundlich empfangen, mir gar einige schöne Geschenke gemacht haben, darunter eine Flasche Milch, eine Öllampe, ein hölzernes Schwert und, vor allem, eine Angel!
Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, daß man mich hier als so eine Art Held ansieht, der jedes Mal für einen Dorfbewohner in die Bresche springen muß, wenn es darum geht, sich bei dem Versuch, ein Bienennest zu entfernen, einen Haufen Insektenstiche einzufangen, die Affen-Polizei zu spielen, weil wieder einmal ein niederer Primat irgendwo Unruhe gestiftet hat, sich von Ziegen umrennen zu lassen oder einige Bälger, die zu tief in den verwunschenen Wald gerannt sind und drohen, von Trollen aufgefressen zu werden.

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

So ganz einverstanden bin ich allerdings mit meiner Rolle noch nicht.. Am liebsten würde ich den lieben langen Tag mit Angeln oder in-der-Sonne-liegen verbringen, anstelle mich mit Trollen und anderem Ungeziefer herum zu schlagen und möglicher Weise gar als namenloser Helden-Anwärter mit Holzschwert nicht in die Geschichtsbücher einzugehen.
Zu allem Überfluß hat man mich auch noch beauftragt, morgen in die Stadt Hyrule zu reisen. Wäre da nicht die (zumindest theoretische) Möglichkeit, einen Blick auf die schöne Prinzessin zu erhaschen, hätte ich versucht mich da heraus zu winden, aber nun harre ich der Dinge, die da kommen..

Screenshot - Zelda: Twilight Princess

Demnächst an dieser Stelle - Falls nicht noch Schlimmeres passiert!

Author: nille | Permalink | Categories: games

February 05, 2007 8:07 PM

Schwarzes Gold

Ausgeh- und Gastronomie-Tips sind eigentlich nicht so mein Ding und die MoPo lese ich auch nicht.. Folgender Artikel hat mich allerdings am Samstag dazu bewogen, dem Café Troll, nachdem ich schon so oft dort mit einem verstohlenen Blick durch die Fenster vorbei gelaufen bin, endlich einmal einen Besuch abzustatten.

Man kann sagen, es hat sich durchaus gelohnt: Es gibt nur 3 oder 4 Tische, man braucht also keine Angst zu haben, daß plötzlich eine Stimmung wie im Fußballstadion herscht, weil die Klasse 7c gerade beschlossen hat, gemeinsame die Schule zu schwänzen und irgendwo einzukehren, eher, daß man selbst keinen Platz mehr findet - Allerdings habe ich das Café bisher noch nie voll besetzt gesehen.
Die Einrichtung ist interessant und aufgeräumt, aber zum Glück nicht zu gimmicky, kitschig, rustikal oder gar so modern, daß man sich fragen müßte, ob man auf zu groß geratenen Bauklötzen zu sitzen habe. Es ist auch ganz hübsch gestrichen, weiß, hellgrün und rot, anregend, aber nicht so hervorstechend, daß bei einem die Hektik ausbricht.
Der Kaffee war übrigens auch ganz gut und zur musikalischen Untermalung schallte es französische Chansons aus den Lautsprechern - Dafür habe ich mich in diesem Winter sowieso besonders begeistern können. Ich kann also nur empfehlen, dort selbst einmal über den roten Teppich zu schreiten und am weit gereisten Tresen etwas zu bestellen. Mit etwas Glück findet man dort auch den einen oder anderen Access Point und kann - Nomen est Omen - nebenher hier einen Kommentar hinterlassen.

Beim Stichwort "grelle Farben" mußte ich gerade etwas wehmütig an die alte "Hehmoad" denken, denn dort gibt es nicht ausschließlich Architektur-Verbrechen, sondern ebenfalls ein paar gemütliche kleine Cafés.
Wer einmal im schönen Jena in Thüringen strandet, sollte nicht wieder abreisen, ohne im schnuckligen absolut kaffee gewesen zu sein! Hier gibt es ein paar Informationen, dort nach kurzem Scrollen ein paar Bilder.

Author: nille | Permalink | Categories: me, myself & i