2007/11 Archives
November 27, 2007 7:10 PM
Sequel-Mania (Update)
2007 war - nein, werte Leserinnen und Leser, dies wird kein doofer
Rückblick- oder Top-10-Post - ein gutes Jahr für alle Powergamer:
S.T.A.L.K.E.R., Bioshock, Orange Box, Phanton Hourglass, Super Mario Galaxy,
(Crysis), need I say more?
Bei dem Haufen originaler und origineller Spiel-Ideen darf man wohl getrost etwas Euphorie zeigen und ein bischen Vorfreude dafür, dafür und vor allem da
für zeigen, obwohl es sich bei den Games samt und sonders um Fortsetzungen handelt und der eine oder andere DeusEx-Teil ja nicht so besonders gut angekommen sein soll (Ich habe dieses dunkle Kapitel meines Lebens erfolgreich verdrängt!) - Deshalb lieber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und sich den ersten Kommentar auf Slashdot zu diesem Thema zu Herzen nehmen:
Wer über genügen Freizeit verfügt, ist herzlich eingeladen, den Trailer Frame für Frame zu zerpflücken und seine dabei gewonnen Erkenntnisse in den Kommentaren mit mir zu teilen. ;)
Das Zitat am Ende konnte ich jedenfalls schon mal niemandem zuordnen, aber die Standbilder, die da so in Gehirnwäsche-Manier herumflickern, schaue ich mir nochmal an..
Hmm, mit diesen Standbildern kann man doch schon etwas anfangen! Es scheint sich also um ein Prequel zu handeln. Die Jahreszahl auf der Box mit dem Stimmzettel gegen Biomodifikationen, 2027, weist darauf hin, daß DeusEx Teil 3 25 Jahre vor dem Original-Spiel stattfinden wird.
Zu dieser Zeit scheinen in der Gesellschaft große Ressentiments gegen Menschen mit (dann wohl mechanischen, nicht Nano-)Implantaten zu bestehen, mehr als nur ein Bild sieht gar nach bürgerkriegsähnlichen Zuständen aus. Es dürfte interessant sein, zu erfahren, welche Person oder Organisation den Biomodifikationen dann doch noch zum Durchbruch verholfen hat.
Ansonsten wären da natürlich noch ein abgestürzter Icarus und mehrere historische Darstellungen der menschlichen Anatomie (und deren Sektion ;) ).
In der Wikipedia wurde noch mehr zusammengetragen.
Bei dem Haufen originaler und origineller Spiel-Ideen darf man wohl getrost etwas Euphorie zeigen und ein bischen Vorfreude dafür, dafür und vor allem da
für zeigen, obwohl es sich bei den Games samt und sonders um Fortsetzungen handelt und der eine oder andere DeusEx-Teil ja nicht so besonders gut angekommen sein soll (Ich habe dieses dunkle Kapitel meines Lebens erfolgreich verdrängt!) - Deshalb lieber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und sich den ersten Kommentar auf Slashdot zu diesem Thema zu Herzen nehmen:
I think I speak for everyone when I say "Please don't suck, for heaven's sake, please don't suck."
Wer über genügen Freizeit verfügt, ist herzlich eingeladen, den Trailer Frame für Frame zu zerpflücken und seine dabei gewonnen Erkenntnisse in den Kommentaren mit mir zu teilen. ;)
Das Zitat am Ende konnte ich jedenfalls schon mal niemandem zuordnen, aber die Standbilder, die da so in Gehirnwäsche-Manier herumflickern, schaue ich mir nochmal an..
Hmm, mit diesen Standbildern kann man doch schon etwas anfangen! Es scheint sich also um ein Prequel zu handeln. Die Jahreszahl auf der Box mit dem Stimmzettel gegen Biomodifikationen, 2027, weist darauf hin, daß DeusEx Teil 3 25 Jahre vor dem Original-Spiel stattfinden wird.
Zu dieser Zeit scheinen in der Gesellschaft große Ressentiments gegen Menschen mit (dann wohl mechanischen, nicht Nano-)Implantaten zu bestehen, mehr als nur ein Bild sieht gar nach bürgerkriegsähnlichen Zuständen aus. Es dürfte interessant sein, zu erfahren, welche Person oder Organisation den Biomodifikationen dann doch noch zum Durchbruch verholfen hat.
Ansonsten wären da natürlich noch ein abgestürzter Icarus und mehrere historische Darstellungen der menschlichen Anatomie (und deren Sektion ;) ).
In der Wikipedia wurde noch mehr zusammengetragen.
November 15, 2007 6:13 AM
Under the radar
Warum hat mich niemand früher auf Gumboy: Crazy Adventures aufmerksam gemacht? Warum stand darüber nichts in meiner Lieblings-Spiele-Zeitschrift und, wenn doch, wieso nicht unübersehbar auf der Titelseite?
Weshalb haben all meine Freunde und Bekannten das Spiel nicht sofort nach seinem Erscheinen im letzten Jahr (spätestens seitdem es die "Game of the year" und "Game of the month"-Awards von Gametunnel und Edge eingesackt hat) gekauft und mich darüber in Kenntnis gesetzt, und auf welchen Paragraphen kann ich mich berufen, um sie deswegen zu verklagen?
Weshalb hängt Spielen wie diesem immer noch das vollkommen unzeitgemäße Indie-Label an, damit auch ja kein Mainstream-Medium auf die Idee kommen kann, darüber zu berichten? Warum ist Gumboy nicht schon längst für die Wii mit ihrem Software-Lineup, das bisher noch magerer als zartrosa Roastbeef war, erschienen, obwohl es gerade zu prädestiniert dazu ist, mit der Wiimote gespielt zu werden, oder spart Nintendo sich das etwa für Wiiware auf?
Was sollen diese ganzen bescheuerten rhetorischen Fragen und die Lobhudelei??
Zugegeben, mir fallen auch nicht besonders viele Titel ein, die man zum Vergleich heranziehen könnte, höchstens Gish und LocoRoco, mit denen Gumboy jedoch definitiv in einer Liga spielt (außer im Preis - der ist mit 5 bis 10 € für den Download auch für Leidtragende der sogenannten Arbeitsmarktreform, ergo: mich, erschwinglich).
Wie auch bei den erwähnten konkurrierenden Spielen, steuert man in Gumboy, einen sympathischen, weil freundlich lächelnden, und weitestgehend mitteilungsbedürfnislosen, polymorphen Ball.
Durch 40 verschiedene Level in 6 unterschiedlichen Lokationen, allein mit drei der Pfeil-Tasten (links, rechts, springen) und Ctrl (um noch schwungvoller zu rollen) oder wahlweise einem Gamepad. Um zum Ende zu kommen, gilt es, mal diese, mal jene Aufgabe zu bewältigen: Man findet leicht heraus, ob man eine bestimmte Punktzahl erreichen muß, indem man genügend Sterne einsammelt, Hindernisse, die einem das Fortkommen erschweren, überwinden oder einfache Rätsel lösen muß, zum Beispiel mit Hilfe mehrerer Items die funkelnden Sporen eines Waldpilzes erstens frei zu geben und zweitens zu einem niedlichen Gnom zu transportieren.
Langweilig wird einem so schnell nicht, erwarten einen doch Power-Ups, die seinen Ball extra leicht, besonders schwer, klebrig, stern- oder quadratförmig werden lassen, teleportieren oder Bonus-Punkte bescheren.
Und ein wenig achtgeben muß man auf seinen Gumboy auch: Stößt man, während man in einen Stern verwandelt (wodurch man besonders weit und hoch fliegen kann), an eines der schwarzen stacheligen Monster, die einem allerdings bestimmt nichts böses wollen :) , sondern, nur etwas phlegmatisch, gern an schwer passierbaren Stellen aufhalten, zerplatzt man wie eine Seifenblase. Aber keine Angst vor Reload-Orgien: Vor schwierigen Hindernissen erwarten einen automatische Speicherpunkte, man muß also nicht das komplette Level von vorn beginnen.
Die Schönheit des Spiels verleiht seiner nicht durch orgastische Pixel-Shader-Effekte Ausdruck, sondern durch herzallerliebst gestaltete Hintergründe, die auch als Illustrationen bekannter Kinderbücher wie "Tomte Tummetott" durchgehen könnten. Denn auch Gumboy spielt in verzauberten verträumten Wäldern und Höhlen, die von Trollen, Geistern und anderen märchenhaften Gestalten bewohnt sind.
So lädt Gumboy dann auch von Zeit zu Zeit eher zum Verweilen und Erkunden der phantasievoll gezeichneten Level ein, anstatt dem nächsten Highscore oder einer neuen Bestzeit hinterher zu jagen.
In Zukunft kann dann Gumboy Tournament den Beweis antreten, daß man mit bunten Bällen auch Capture-the-flag und andere Multiplayer-Spiele bestreiten kann. ;)
Weshalb haben all meine Freunde und Bekannten das Spiel nicht sofort nach seinem Erscheinen im letzten Jahr (spätestens seitdem es die "Game of the year" und "Game of the month"-Awards von Gametunnel und Edge eingesackt hat) gekauft und mich darüber in Kenntnis gesetzt, und auf welchen Paragraphen kann ich mich berufen, um sie deswegen zu verklagen?
Weshalb hängt Spielen wie diesem immer noch das vollkommen unzeitgemäße Indie-Label an, damit auch ja kein Mainstream-Medium auf die Idee kommen kann, darüber zu berichten? Warum ist Gumboy nicht schon längst für die Wii mit ihrem Software-Lineup, das bisher noch magerer als zartrosa Roastbeef war, erschienen, obwohl es gerade zu prädestiniert dazu ist, mit der Wiimote gespielt zu werden, oder spart Nintendo sich das etwa für Wiiware auf?
Was sollen diese ganzen bescheuerten rhetorischen Fragen und die Lobhudelei??

Zugegeben, mir fallen auch nicht besonders viele Titel ein, die man zum Vergleich heranziehen könnte, höchstens Gish und LocoRoco, mit denen Gumboy jedoch definitiv in einer Liga spielt (außer im Preis - der ist mit 5 bis 10 € für den Download auch für Leidtragende der sogenannten Arbeitsmarktreform, ergo: mich, erschwinglich).
Wie auch bei den erwähnten konkurrierenden Spielen, steuert man in Gumboy, einen sympathischen, weil freundlich lächelnden, und weitestgehend mitteilungsbedürfnislosen, polymorphen Ball.
Durch 40 verschiedene Level in 6 unterschiedlichen Lokationen, allein mit drei der Pfeil-Tasten (links, rechts, springen) und Ctrl (um noch schwungvoller zu rollen) oder wahlweise einem Gamepad. Um zum Ende zu kommen, gilt es, mal diese, mal jene Aufgabe zu bewältigen: Man findet leicht heraus, ob man eine bestimmte Punktzahl erreichen muß, indem man genügend Sterne einsammelt, Hindernisse, die einem das Fortkommen erschweren, überwinden oder einfache Rätsel lösen muß, zum Beispiel mit Hilfe mehrerer Items die funkelnden Sporen eines Waldpilzes erstens frei zu geben und zweitens zu einem niedlichen Gnom zu transportieren.
Langweilig wird einem so schnell nicht, erwarten einen doch Power-Ups, die seinen Ball extra leicht, besonders schwer, klebrig, stern- oder quadratförmig werden lassen, teleportieren oder Bonus-Punkte bescheren.
Und ein wenig achtgeben muß man auf seinen Gumboy auch: Stößt man, während man in einen Stern verwandelt (wodurch man besonders weit und hoch fliegen kann), an eines der schwarzen stacheligen Monster, die einem allerdings bestimmt nichts böses wollen :) , sondern, nur etwas phlegmatisch, gern an schwer passierbaren Stellen aufhalten, zerplatzt man wie eine Seifenblase. Aber keine Angst vor Reload-Orgien: Vor schwierigen Hindernissen erwarten einen automatische Speicherpunkte, man muß also nicht das komplette Level von vorn beginnen.

Die Schönheit des Spiels verleiht seiner nicht durch orgastische Pixel-Shader-Effekte Ausdruck, sondern durch herzallerliebst gestaltete Hintergründe, die auch als Illustrationen bekannter Kinderbücher wie "Tomte Tummetott" durchgehen könnten. Denn auch Gumboy spielt in verzauberten verträumten Wäldern und Höhlen, die von Trollen, Geistern und anderen märchenhaften Gestalten bewohnt sind.
So lädt Gumboy dann auch von Zeit zu Zeit eher zum Verweilen und Erkunden der phantasievoll gezeichneten Level ein, anstatt dem nächsten Highscore oder einer neuen Bestzeit hinterher zu jagen.

In Zukunft kann dann Gumboy Tournament den Beweis antreten, daß man mit bunten Bällen auch Capture-the-flag und andere Multiplayer-Spiele bestreiten kann. ;)
November 13, 2007 5:53 AM
GT
Jetzt ist der Spaß vorbei: Die Klassen, die mir liegen, habe ich schon vor Stunden abgeschlossen. Natürlich mit Gold und meist im ersten Anlauf. Die gebraucht Standard-Karre wurde so bald wie möglich in Zahlung gegeben, um den 92er GTO Bi-Turbo anzuschaffen - und natürlich auf sagenhafte 928 Pferdestärken aufzumotzen.
Dieses allradgetriebene Geschoss verzeiht jeden Fahrfehler, man kann es quer durch jede Kurve schieben und ist binnen weniger Augenblicke wieder mit 250 Sachen unterwegs.
Für den Einstieg nach fast 10 Jahren Abstinenz ist das zwar ganz nett, aber der Reiz von Gran Turismo liegt woanders. Der GTO sollte Erinnerungen wachrufen, an Zeiten, in denen meine Freunde und ich es gern in Kauf nahmen, in der Vorweihnachtszeit von unserer Klassenlehrerin, die gerade im Spielwaren-Geschäft Geschenke für ihre eigenen Kinder einkaufte, beim Schwänzen der Schule erwischt zu werden, weil wir um jeden Preis einen Blick auf das neuste Spiel für den MegaDrive erhaschen mußten (welches M. von seiner Mutter zu Weihnachten bekommen sollte, vorher entdeckte und am Heiligabend längst durchgespielt hatte und deshalb dann furchtbar enttäuscht war).
Bald giere ich nach einer neuen Herausforderung - Die internationale A-Lizenz muß her. Jedoch verlangt diese Prüfung einem absolute Perfektion ab, dagegen waren alle bisherigen Rennen ein Kinderspiel.
Aber genau das war es, was mich damals wochenlang vor dem Bildschirm gefesselt hat: Das Fahrzeug und die Strecken perfekt zu beherschen, den optimalen Bremspunkt vor jeder Kurve zu kennen und optimal zu treffen, um mit Vollgas herausbeschleunigen zu können, an jeder Stelle des Rundkurses die maximale Geschwindigkeit zu erreichen, gerade so viel Gas zu geben, daß die Reifen noch ein Quäntchen Haftung behalten und nicht wegrutschen, den richtigen Anstellwinkel für den Spoiler und die Abstimmung, die am besten zu seinem Fahrstil paßt, zu finden.
Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg. Immer wieder drehe ich mich mit meiner 680 PS-Viper GTS-R an der gleichen Stelle und fliege von der Strecke, was natürlich jegliche Hoffnungen auf den Gewinn des Cups begräbt.
Es sieht aus, als sei es unmöglich, die brachiale Kraft dieses wilden Biestes zu bändigen, geschweige denn es kontrolliert durch eine Schikane zu maneuvrieren. Doch wenn man das Spiel wirklich meistern möchte, führt kein Weg dran vorbei, es wieder und wieder zu probieren, bis der Kopf ausgelaugt ist, die Muskeln steif vor Anspannung und die Daumen durch die Reibung mit dem Controller heiß werden.
Doch die Zeit arbeitet für einen und bei jedem Durchgang stellt man, ohne wirklich darauf zu achten, eine neue Bestzeit auf, von der man eine Stunde zuvor noch nicht einmal zu träumen gewagt hatte.
Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem man es packt und die perfekte Runde hinlegt. Und noch eine. Und noch eine. Als endlich der kleine goldene Pokal im Menü über dem Rennen erscheint, hüpfen die Endorphine von Synapse zu Synapse und machen mir weiß, ich könnte Bäume versetzen und Berge ausreißen und die Anspannung fällt von mir ab wie draußen das Laub von den Ästen...
Dieses allradgetriebene Geschoss verzeiht jeden Fahrfehler, man kann es quer durch jede Kurve schieben und ist binnen weniger Augenblicke wieder mit 250 Sachen unterwegs.
Für den Einstieg nach fast 10 Jahren Abstinenz ist das zwar ganz nett, aber der Reiz von Gran Turismo liegt woanders. Der GTO sollte Erinnerungen wachrufen, an Zeiten, in denen meine Freunde und ich es gern in Kauf nahmen, in der Vorweihnachtszeit von unserer Klassenlehrerin, die gerade im Spielwaren-Geschäft Geschenke für ihre eigenen Kinder einkaufte, beim Schwänzen der Schule erwischt zu werden, weil wir um jeden Preis einen Blick auf das neuste Spiel für den MegaDrive erhaschen mußten (welches M. von seiner Mutter zu Weihnachten bekommen sollte, vorher entdeckte und am Heiligabend längst durchgespielt hatte und deshalb dann furchtbar enttäuscht war).
Bald giere ich nach einer neuen Herausforderung - Die internationale A-Lizenz muß her. Jedoch verlangt diese Prüfung einem absolute Perfektion ab, dagegen waren alle bisherigen Rennen ein Kinderspiel.
Aber genau das war es, was mich damals wochenlang vor dem Bildschirm gefesselt hat: Das Fahrzeug und die Strecken perfekt zu beherschen, den optimalen Bremspunkt vor jeder Kurve zu kennen und optimal zu treffen, um mit Vollgas herausbeschleunigen zu können, an jeder Stelle des Rundkurses die maximale Geschwindigkeit zu erreichen, gerade so viel Gas zu geben, daß die Reifen noch ein Quäntchen Haftung behalten und nicht wegrutschen, den richtigen Anstellwinkel für den Spoiler und die Abstimmung, die am besten zu seinem Fahrstil paßt, zu finden.
Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg. Immer wieder drehe ich mich mit meiner 680 PS-Viper GTS-R an der gleichen Stelle und fliege von der Strecke, was natürlich jegliche Hoffnungen auf den Gewinn des Cups begräbt.
Es sieht aus, als sei es unmöglich, die brachiale Kraft dieses wilden Biestes zu bändigen, geschweige denn es kontrolliert durch eine Schikane zu maneuvrieren. Doch wenn man das Spiel wirklich meistern möchte, führt kein Weg dran vorbei, es wieder und wieder zu probieren, bis der Kopf ausgelaugt ist, die Muskeln steif vor Anspannung und die Daumen durch die Reibung mit dem Controller heiß werden.
Doch die Zeit arbeitet für einen und bei jedem Durchgang stellt man, ohne wirklich darauf zu achten, eine neue Bestzeit auf, von der man eine Stunde zuvor noch nicht einmal zu träumen gewagt hatte.
Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem man es packt und die perfekte Runde hinlegt. Und noch eine. Und noch eine. Als endlich der kleine goldene Pokal im Menü über dem Rennen erscheint, hüpfen die Endorphine von Synapse zu Synapse und machen mir weiß, ich könnte Bäume versetzen und Berge ausreißen und die Anspannung fällt von mir ab wie draußen das Laub von den Ästen...
