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<description>harte spiele. weiches herz.</description>
<dc:language>en-us</dc:language>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:date>2010-02-27T18:29:30+01:00</dc:date>
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<title>Happy Violentine</title>
<dc:date>2010-02-14T21:25:07+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/violentine03.png" alt="Happy
Violentine!" />]]></description>

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<title>Halloween DC</title>
<dc:date>2009-11-21T16:10:03+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games, me, myself &amp; i</dc:subject>
<description><![CDATA[<p>Da die Photos der letztj&auml;hrigen <a href="http://www.nillesblog.de/archives/2008/05/28/T18_06_40/index.html">DC</a> ja schon wieder bis ganz ans Ende dieser Seite gerutscht sind, stelle ich hier einfach einmal die aktuellsten Bilder einer Hand voll Power-Gamer beim allgemeinen rulen und riflen aus &ndash; nicht zur selben Zeit im Jahr, aber daf&uuml;r am gleichen wunderbaren Ort.</p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/dc09_01.png" alt="Halloween DC!" /><br />Der K&uuml;rbis, noch ohne Gammel(frucht)fleisch.</p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/dc09_02.png" alt="Halloween DC!" /><br />Tripple-Head-Gaming &ndash; It's the new Style!</p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/dc09_04.png" alt="Halloween DC!" /><br />Eine willkommene Neuerung waren auch die Plastik-Klampfen.</p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/dc09_03.png" alt="Halloween DC!" /><br />Mit 88 Meilen pro Stunde durch Paradise City.</p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/dc09_05.png" alt="Halloween DC!" /><br />Disco!</p>]]></description>

</item>
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<link>http://www.nillesblog.de/archives/2009/11/15/T00_07_03/index.html</link>
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<title>Podcast 0.1alpha</title>
<dc:date>2009-11-15T00:07:03+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[<p>Es handelt sich hier um ein Lehrst&uuml;ck des Absurden, in dem unsere beiden Helden &ndash; Aldi Hartmann und G&uuml;nther Metzger &ndash; experimentell konkludieren, da&szlig; auf dieser Welt wenig oder gar keine langweiligeren Dinge existieren als eine Tonbandaufnahme von zwei Dudes beim Spielen von "Kicker Fu&szlig;ballmanager 2", spannend wie ein Excel-Spreadsheet. Nebenbei lernen wir unter anderem auch, da&szlig; Fu&szlig;ballspieler sich mithilfe der Auflaufpr&auml;mie ern&auml;hren &ndash; Sofern sie nicht vom Handgeld in den Mund leben.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=7,0,0,0" width="200" height="20"><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain"/><param name="movie" value="simplay_player.swf?audiofile=http://www.nillesblog.de/files/KiKa-ZweI.mp3"/><param name="quality" value="high"/><param name="scale" value="noscale"/><param name="salign" value="lt"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><embed src="simplay_player.swf?audiofile=http://www.nillesblog.de/files/KiKa-ZweI.mp3" quality="high" scale="noscale" salign="lt" bgcolor="#ffffff" width="200" height="20" name="simplay_player" allowscriptaccess="sameDomain" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"/></object></p>
<p><em>Der Flash-Player wird bedauerlicherweise nur auf der Startseite angezeigt. Man kann sich jedoch <a href="http://www.nillesblog.de/files/KiKa-ZweI.mp3">hier</a> das MP3-File herunterladen.</em></p>]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2009/03/13/T21_58_41/index.html</link>
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<title>Totschlagargumente</title>
<dc:date>2009-03-13T21:58:41+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> kommentar, games</dc:subject>
<description><![CDATA[<p>Obwohl ich denke, da&szlig; jede Person, gleich welchen Alters, Geschlechts
oder kultureller Pr&auml;gung irgendeinem der zigtausend verschiedenen
Videospiele einen positiven Aspekt abgewinnen und ein sch&ouml;nes Erlebnis
in Erinnerung behalten k&ouml;nnte, habe ich es l&auml;ngst aufgegeben,
Personen missionieren zu wollen. Seien es moderate Skeptiker, die keine
Zeit haben, sich mit Games zu besch&auml;ftigen oder sich durch andere
Medien ausreichend gut unterhalten f&uuml;hlen, oder ausgewiesene
Videospiel-Gegner, die jedwedes Spielen f&uuml;r Zeitverschwendung halten
und alle dargebotenen Inhalte als Schund erachten &ndash; Ihnen allen gestehe
ich ihr gutes Recht zu, Spiele als kulturell wertlos, die Industrie als
"zynisch" und "verkommen" zu bezeichnen, obwohl ich eine ganz andere
Meinung vertrete.</p><p>
Enorm gro&szlig;en Unmut ruft in mir jedoch hervor, da&szlig; vor allem in
den etablierten Medien augenblicklich nicht nur <em>Stimmung gemacht</em>
wird, sondern richtig gehend gegen eine Personengruppe mit einem bestimmten
Hobby gehetzt wird. Der Stil der Reportagen und Kommentare ist h&auml;ufig
polemisch und pauschalisierend: Zugegeben, Gewalt wird in Spielen oft
thematisiert, doch die Art und Weise, wie dies geschieht, ist
vielf&auml;ltig. Es lassen sich Beispiele finden, wo Gewalt
glorifiziert wird, wo gewaltt&auml;tige Handlungen ohne eindeutige Wertung
dargestellt werden und wo Gewalt mit einem kritischen Abstand betrachtet
oder geahndet wird; sowohl mit wie auch ohne Einwirkung der Spielerin oder
des Spielers. Es wird psychische Gewalt in Form von Unterdr&uuml;ckung
gezeigt, Gewalt im Sport, im Krieg, in Kriminalf&auml;llen. Man sieht
Gewaltanwendungen mal sehr plastisch, mal extrem abstrahiert oder als
Element der Komik. Dennoch werden phantastische Abenteuerspiele sowie
realit&auml;tsnahe Actionspiele stets undifferenziert unter der gleichen
Bezeichnung, dem sogenannten Killerspiel, genannt. Niemand k&auml;me jedoch
auf die Idee, die Belletristik als Killerliteratur oder alle Filme, die
nicht im Kulturkino laufen, als Killerfilme zu bezeichnen.</p><p>
Prominente Figuren vom Schlage eines Fromm, Pfeiffer, Sch&auml;uble oder
Alphonso, die gegen Videospiele geifern (und Konsumenten
<strong>fiktionaler</strong> Unterhaltungsmedien manchmal in die N&auml;he
von <a
href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video463000.html">Kindersch&auml;ndern</a>
und Nazis, die zur Verfolgung vom Migranten <a
href="http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/03/12/rilke_2C00_-voltaire-und-amok.aspx">aufrufen</a>,
r&uuml;cken, was ich f&uuml;r eine absolut niveaulose Entgleisung halte),
halten teilweise nicht damit hinter dem Berg, da&szlig; sie selbst nie in
direktem Kontakt zu Videospielen standen und stellen es gleichzeitig wie
einen kausalen Zusammenhang dar, da&szlig; in den &ouml;ffentlich bekannt
gewordenen F&auml;llen ein Videospiel der haupts&auml;chliche Ausl&ouml;ser
f&uuml;r die Bluttat gewesen sei. Und, da&szlig; solch eine latente Gefahr
bei hunderttausenden anderen Jugendlichen best&uuml;nde.</p><p>
Ich habe eine riesige Menge unterschiedlichster Videospiele gespielt und
wei&szlig; aus eigener Erfahrung, da&szlig; ich physisch und psychisch
extrem unterschiedlich darauf reagiere. Es kommt nicht nur auf die Inhalte
der Titel an, sondern auch darauf, ob ich m&uuml;de bin, viel Kaffee
getrunken habe, unter Stre&szlig; stehe, vorher in depressiver Stimmug
bin, ob die Sonne scheint, ein Freund Geburtstag hat und so fort. Ein Spiel
mit expliziter Gewaltdarstellung kann mich v&ouml;llig kalt lassen, ein
augenscheinlich harmloseres dagegen emotional sehr belasten oder
k&ouml;rperlich unruhig machen. Durch den Kontakt mit vielen anderen an
Spielen interessierten Personen gehe ich davon aus, da&szlig; zwei
Menschen nie exakt gleich auf ein Spiel reagieren. Daher kann ich auch nicht
mit Bestimmtheit behaupten, da&szlig; es nicht einmal bei einem "Klick"
macht und er oder sie darauf hin ein f&uuml;rchterliches Verbrechen begehen
wird.</p><p>
Videogames rufen Gef&uuml;hle hervor, auch Aggression und Frustration,
gemeinhin, denke ich, wird das Ma&szlig;, in dem dies geschieht, jedoch
&uuml;bersch&auml;tzt &ndash; F&uuml;r unsere Polymieux-Artikel Games
aufzulisten, die das Gef&uuml;hl von Liebe oder Ha&szlig; vermitteln, ist
uns bisher alles andere als leicht gefallen. Da&szlig; ein simulierter
Schu&szlig;wechsel in einem First-Person-Shooter, bei dem man vor einem
flachen Bildschirm sitzt, mit der einen Hand die Tasten des Keyboards und
mit der anderen Hand die der Mouse dr&uuml;ckt, einen auch nur
ann&auml;hernd auf den Gebrauch einer Waffe im realen Leben vorbereitet,
erscheint mir sehr abwegig. Wenn man jedoch die Frage stellt, warum niemand
nach dem Lesen eines Buches einen Amoklauf begeht, mu&szlig; man auch die
Frage stellen, warum dies auch bei der Aus&uuml;bung des Wehrdienstes nicht
geschieht. Dort wird auch, kaum abstrakt, der Umgang mit der Waffe
ge&uuml;bt, es besteht Zugang dazu und junge Rekruten werden wahrscheinlich
von ihren "Kameraden" ausgeschlossen und verspottet.
Au&szlig;erdem: Sollten derartige F&auml;lle einmal bekannt werden (sowohl
Buch wie auch Bundeswehr), wie w&uuml;rde man dort verfahren? W&uuml;rden
dann auch W&uuml;nsche nach strikten Verboten laut? Vielleicht hatte der
j&uuml;ngste Amok-Sch&uuml;tze ja auch eine Autobiographie von <a
href="http://www.amazon.de/Monster-Autobiography-L-Gang-Member/dp/0330331736">Monster
Kody</a> in seinem Besitz, es hat nur keiner danach gesucht.</p><p>
A propos Suche: Weshalb kommt man gerade jetzt auf die Egoshooter? Was
ist beispielsweise mit Genres wie dem Beat'em up, dessen Vertreter
sich seit den fr&uuml;hen Achtziger Jahren gro&szlig;er Beliebtheit
erfreuten und wieder erfreuen, die eine &auml;hnliche technische Entwicklung
wie die FPS nahmen und stets sehr gewalthaltig, aber meist ohne irgendein
Korrektiv daher kamen? Gab es damals auch schon Berichte &uuml;ber
martialische K&auml;mpfer, die sich schwer bewaffnet &uuml;ber Wehrlose her
machten?</p><p>
Mir pers&ouml;nlich bleiben einfach zu viele offene Fragen und
Unw&auml;gbarkeiten, als da&szlig; ich auf ein paar Personen h&ouml;ren
w&uuml;rde, deren Interesse am "Schutz der Freiheit"
m&ouml;glicherweise viel eher ihrer Profilneurose geschuldet ist. Mein
Vertrauen schenke ich lieber der Organisation, die sich seit Jahren mit der
Wirkung von Videospielen aus einander setzt und diese auch tats&auml;chlich
spielt: <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=143">Der</a>
<a href="http://geemag.de/relaunch_storyseite.php?story=232&ausgabe=43">USK</a>.
W&uuml;rde der Jugendschutz erheblich verbessert, m&uuml;&szlig;ten wir
Erwachsenen uns vielleicht weniger Sorgen um unsere Freiheit machen, spielen
zu d&uuml;rfen, was wir m&ouml;chten.</p>]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2008/12/28/T23_06_27/index.html</link>
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<title>The Auteurs</title>
<dc:date>2008-12-28T23:06:27+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> kino/dvd</dc:subject>
<description><![CDATA[<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/auteurs.png" alt="Screenshot - Website: The Auteurs">
<br /><br />
<a href="http://www.theauteurs.com">The Auteurs</a> ist ein Film-Forum, ein Social Network, ein Blog, eine Datenbank, eine Trailer-Seite und ein Online-Verleih-Dienst f&uuml;r Kinofilme. Beim Start des Dienstes, der mit 5 US$ f&uuml;r einen Film nicht ganz g&uuml;nstig ist, wurde, soweit ich es verstanden habe, angek&uuml;ndigt, man wolle in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden einige, zu einem Thema geh&ouml;rende Filme zum kostenfreien Ansehen anbieten, doch mittlerweile scheint dieses Angebot schon wieder eingestellt worden zu sein.
<br /><br />
Etwa 3,50 &euro; sind naturgem&auml;&szlig; f&uuml;r viele junge Menschen kein Pappenstiel, doch daf&uuml;r bekommt man in der Regel auch gut restaurierte Bilder und Ton in angenehm hoch aufgel&ouml;stem Flash-Video vor die Augen. Der Grund, warum Filmfreunde einmal einen Blick auf die Website riskieren sollten, ist das Angebot an Kult- und Kulturfilmen, die man sonst wahrscheinlich f&uuml;r viel Geld auf DVD importieren m&uuml;&szlig;te. Der Wermutstropfen: Aus lizenzrechtlichen Gr&uuml;nden stehen f&uuml;r Europ&auml;er nur magere 14 Titel zur Verf&uuml;gung. Schade.
<br /><br />
Wer sein Bestes nicht f&uuml;r solch sch&ouml;ne alte Schinken hergeben mag, kann viele der Sch&auml;tze in schwarz-wei&szlig; auch kostenlos auf den Webseiten des <a href="http://www.archive.org/details/feature_films">Internet Archive</a> ansehen. Der Schwerpunkt der Sammlung gemeinfreier Filmdokumente liegt auf fr&uuml;hen Science Fiction-Filmen und wunderbarem Film Noir. Teilweise finden sich dort Werke, bei denen es einem R&auml;tsel gleicht, weshalb deren Copyright nie erneuert wurde. Zum Beispiel "Dead on Arrival", "The Strange Love of Martha Ivers", "The 39 Steps", "M", "The Great Guy" und viele, viele weitere gro&szlig;artige Titel. Man mu&szlig; sie nur finden, in dem mittelschweren Chaos, das dort herrscht.]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2008/11/03/T11_30_07/index.html</link>
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<title>Explorer</title>
<dc:date>2008-11-03T11:30:07+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[<p><i>Dieser Eintrag erschien auch auf Deinem neuen Lieblings-Spiele-Blog <a href="http://www.polyneux.de">P.O.L.Y.N.E.U.X.</a></i></p>
<p>Es folgt nun der Wetterbericht f&uuml;r die dritte September-Woche 2011..</p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/clearsky01.png" alt="Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky"><br /></p>
<p>Die Gro&szlig;wetterlage in der Zone entspricht, entgegen anders lautender
Vorhersagen, keineswegs durchgehend klarem Himmel und Sonnenschein. In den
Randgebieten der radioaktiv verstrahlten Zone um den im Jahr 2006 zum
zweiten Mal explodierten Tschernobyl-Reaktor, in den S&uuml;mpfen, fegen in den
n&auml;chsten Tagen mehrere Hitzewellen mit H&ouml;chsttemperaturen um die 900&deg;C
hinweg. In dem feuchtwarmen Klima muss man sich also ausnahmsweise wenig
Gedanken &uuml;ber M&uuml;ckenschw&auml;rme, die in stark radioaktivem Schlamm geschl&uuml;pft
sind und sich unter Umst&auml;nden vom Blut der mutierten Wildtiere ern&auml;hrt
haben, machen. Man sollte es jedoch zu seiner eigenen Sicherheit vermeiden,
drau&szlig;en l&auml;ngere Ausfl&uuml;ge mit der dort ans&auml;ssigen <a
href="http://cs.stalker-game.com/en/"><b>S.T.A.L.K.E.R.</b></a>-Fraktion der
Wissenschaftler, die sich <b>Clear Sky</b> nennt, zu unternehmen, wenn man
keine Immunit&auml;t gegen&uuml;ber den heftigen und in der Regel t&ouml;dlichen Eruptionen
des Wunschbringers aus dem Kern des Reaktors besitzt. In Bodenn&auml;he ist mit
dem stellenweisen Auftreten von <i>Knall-Anomalien</i> zu rechnen, wir
empfehlen daher, sich, Schraubenmuttern werfend, h&ouml;chstens mit
Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen.</p>
<p><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/clearsky05.png" alt="Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky" style="float:left; margin-right:10px;
margin-bottom:5px;">Auf dem
Gebiet des Kordon ist am s&uuml;dlichen Ende mit starkem Kugelhagel zu rechnen,
der dort ans&auml;ssige Milit&auml;r-Posten hat extrem kompetentes Personal
eingestellt und au&szlig;ergew&ouml;hnlich gute Ausr&uuml;stung angeschafft, namentlich eine
reichweitenstarke Minigun, die jeden unerfahrenen und schlecht
ausgestatteten Stalker auf einen Kilometer Entfernung zusammenschie&szlig;t. Viele
Anomalien und Mutanten, die noch vor einem Jahr das Durchqueren der
idyllischen Landschaft fast unm&ouml;glich machten, sind mittlerweile aus dem
Kordon verschwunden. Doch sollte man nur zusammen mit einem kundigen F&uuml;hrer,
zum Beispiel "Wolf" von den in der Regel freundlichen und hilfsbereiten
Stalker-Einzelg&auml;ngern, dieses Wagnis unternehmen, denn uns erreichten auch
Berichte von vereinzelten dort &uuml;ber das Land fegenden Eruptionen, vor denen
man unbedingt in einem der verlassenen Geh&ouml;fte Schutz suchen sollte, die
jedoch deutlich sicherer sind als die Holz-Verschl&auml;ge in den S&uuml;mpfen.
Reisende, die sich auf dem stillgelegten Eisenbahn-Damm bewegen, sollten
darauf achten, die tiefh&auml;ngende Teleportations-Anomalie in H&ouml;he der Br&uuml;cke
weitr&auml;umig zu umgehen, falls sie sich nicht pl&ouml;tzlich in einem Tunnel
wiederfinden wollen.</p>
<p>Auch der Schrottplatz ist weitgehend frei von gef&auml;hrlicher Strahlung.
Trotzdem ist dieser Ort noch genau so unwirtlich wie in vergangenen Zeiten,
da der Himmel weiterhin fast t&auml;glich wolkenverhangen ist und die
Niederschlagsmenge in diesem Jahr schon den Jahresdurchschnittswert von
Schottland &uuml;berschritten hat. Zudem liegen &uuml;ber der kahlen Ebene &auml;tzend
saure Nebel-B&auml;nke, die man aufgrund ihres hellen gr&uuml;nen Leuchtens jedoch
leicht erkennen und umgehen kann. Des Weiteren m&uuml;ssen wir sie auf eine
Reise-Warnung des Ausw&auml;rtigen Amts aufmerksam machen, die Touristen wegen
einer extremen Zunahme von R&auml;uberbanden von einem Besuch des Schrottplatzes
abr&auml;t. Sollte&nbsp;sich ein Transit tats&auml;chlich nicht vermeiden lassen, wird
gerade Gesch&auml;ftsreisenden, die wertvolle Ausr&uuml;stung und viel Bargeld
mitf&uuml;hren, empfohlen, sich mit gen&uuml;gend gro&szlig;kalibriger Munition und einem
schallged&auml;mpften Scharfsch&uuml;tzen-Gewehr auszur&uuml;sten. Achten sie beim Betreten
eines Geb&auml;udes unbedingt auf Sprengfallen und darauf, dass sie sich nicht an
einem der vielen verrosteten scharfkantigen Gegenst&auml;nde in dieser Gegend
verletzen.</p>
<p><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/clearsky04.png" alt="Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky" style="float:left; margin-right:10px;
margin-bottom:5px;">Trotz
wechselhaften Wetters werden in diesem Jahr wieder viele Natur-Freunde im
dunklen Tal erwartet. Nirgendwo sonst kann man so zahlreiche freilaufende
Herden mannshoher Wildschweine, Bluthunde und Fleischmonster in ihrer
nat&uuml;rlichen Umgebung (meist) ungest&ouml;rt beobachten. Z&ouml;gern sie nicht, dem
dunklen Tal mit seiner komfortablen Infrastruktur einmal einen Besuch
abzustatten. Die Freiheits-Fraktion betreibt dort einen
Gebrauchtwarenhandel, einen Upgrade- und Reparatur-Shop f&uuml;r Waffen und
Schutz-Anz&uuml;ge sowie eine urige Bar in einer szenigen Location zwischen den
rohen Beton-St&uuml;tzen einer verlassenen Fabrik und k&uuml;mmert sich durch
verschiedenste kleine Auftr&auml;ge um ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Wer in der weitl&auml;ufigen, h&uuml;geligen Landschaft einmal die Orientierung
verliert, sollte sich nach der besonders in der Nacht gut sichtbaren
Landmarke im zur Fabrik geh&ouml;renden Verbindungsgang, einem ewigen, hell
loderndem Feuer, richten und dabei darauf achten den Sicherheitsabstand zur
ehemaligen Tankstelle, in der sich laut Berichten unseres Korrespondenten
<b>S&ouml;ldner Narbe</b> gut getarnte, scheinbar nicht zu verletzende Blutsauger
aufhalten, nicht zu unterschreiten.</p>
<p><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/clearsky06.png" alt="Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky" style="float:left; margin-right:10px;
margin-bottom:5px;">Die Zone
ist anders, Faustregeln, die f&uuml;r den Rest der Welt absolut zuverl&auml;ssig sind,
gelten in ihr meist nicht. Wer sich auf dem Boden der sonnigen, herbstlich
warmen Senke niederl&auml;&szlig;t, in dessen Zentrum sich das
Agroprom-Forschungsinstitut befindet, und von Blitzen und fernem Donnern
aufgeschreckt wird, sollte unter keinen Umst&auml;nden in einem Geb&auml;ude Schutz
suchen. Kein Gewitter ist die Quelle der Ger&auml;usche, sondern ein
Anomalie-Typ, der nicht nur unvorsichtigen Nagern in den l&auml;ngst verlassenen
Labors des Agroprom-Instituts zum Verh&auml;ngnis werden kann. Und nicht nur
Ratten und Hunde scharen sich um den Komplex, als g&auml;be es dort noch frisches
Getreide zu holen, sondern auch viele sich gut zu tarnen wissende Snorks,
gut durch die Gasmaske, die sie &uuml;ber dem entstellten Gesicht tragen, zu
identifizieren. Doch wenn man die erkennt, ist es wohl schon zu sp&auml;t und sie
weiden einem gerade die Bauchh&ouml;hle aus. <br></p>
<p>Die Regenwahrscheinlichkeit in Yantar: Circa 50%. Genauer l&auml;&szlig;t sich das
leider nicht spezifizieren, da von den Klima-Forschern, dessen befestigtes
Lager sich inmitten der Schlamm-Kuhle des ehemaligen Yantar-Sees befindet,
nicht all zu viel nach au&szlig;en dringt. Wegen der N&auml;he zum "Hirnschmelzer",
dessen Emissionen jeden, der ihm zu nahe kommt, in einen willenlosen Zombie
verwandelt, sollten Informationen aus Yantar mit Vorsicht genossen werden,
die Wahrnehmung spielt einem in Gegenwart dieser infernalischen Maschine
gern einmal einen Streich. Gummistiefel und Pumpgun geh&ouml;ren also zur
Grundausstattung eines jeden Yantar-Reisenden. <br></p>
<p align="center"><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/clearsky02.png" alt="Screenshot -
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky"><br /></p>
<p>&Uuml;ber den malerischen Roten Wald, dessen B&auml;ume in m&auml;rchenhaften Farben im
wahrsten Sinne des Wortes <a
href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2006/0411/003_tschernobyl.jsp">strahlen</a>,
und das lebendige Zentrum mit dem <i>fr&uuml;her</i> hochmodernen Hotel,
Schwimmbad, Kaufh&auml;usern und dem ber&uuml;hmten <a
href="http://forums.filefront.com/s-t-l-k-e-r-soc-general-discussion/379832-my-trip-chernobyl-pictures-56k-ultra-death.html">Devil's
Wheel</a> der ehemaligen Vorzeige-Stadt der Sowjetunion, Prypjat, liegen uns
bedauerlicherweise keine zuverl&auml;ssigen meteorologischen Daten vor, da diese
Areale nur unter gro&szlig;en Anstrengungen mit teurer Ausr&uuml;stung, die nicht
leicht zu beschaffen ist, einigerma&szlig;en komfortabel durchquert werden k&ouml;nnen.
Der Zugang zum Kernkraftwerk jenseits der zerst&ouml;rten Br&uuml;cke zwischen den
steilen Flu&szlig;ufern ist der am h&auml;rtesten umk&auml;mpfte Punkt in der Zone, die
Aussicht, ihre Mitte bald zu erreichen und unter einem Gold-Regen zu stehen,
nachdem der Hirnschmelzer stabilisiert wurde, befl&uuml;gelt Stalker aller
Parteien und kann dazu f&uuml;hren, da&szlig; Verb&uuml;ndete einem pl&ouml;tzlich in den R&uuml;cken
fallen. Zudem liegen uns Berichte eines Informanten vor, dass eine erneute
Eruption aus dem Reaktor-Inneren bevorsteht, die verheerende Ausma&szlig;e
annehmen und die Zone so stark, wie seit ihrer Entstehung nicht mehr, pr&auml;gen
k&ouml;nnte.</p>
<p><a
href="http://www.nillesblog.de/archives/2007/04/17/T20_41_20/index.html">Scavenger</a>,
<a
href="http://www.nillesblog.de/archives/2007/04/18/T21_12_39/index.html">Trespasser</a>,
<a
href="http://www.nillesblog.de/archives/2007/04/20/T23_39_46/index.html">Adventurer</a>,
<a
href="http://www.nillesblog.de/archives/2007/04/22/T05_24_19/index.html">Loner</a>,
<a href="http://www.polyneux.de/archiv/105-die-zone.html">Killer</a></p>]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2008/08/21/T00_52_35/index.html</link>
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<title>Eierlegende Wollmilchsau</title>
<dc:date>2008-08-21T00:52:35+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[<em>&quot;Ein Game-Editor, wenn auch in Flash, oh, wie spannend..&quot;</em>, mag Manche(r) jetzt denken, aber der passend betitelte <a href="http://zarat.us/olc/">OmniLudiCon</a> ist der <em>Game-Editor to end all Game-Editors</em>!<br />
Mit dem OmniLudiCon l&auml;&szlig;t sich praktisch jedes denkbare Spiel realisieren, zumindest jedes 2D-Action-, Arcade-, R&auml;tsel-, Strategie- oder Rennspiel, das zur Steuerung nur die Tasten &larr;, &rarr;, &uarr;, &darr;, Z &amp; X ben&ouml;tigt. Ein Spielfeld, wahrscheinlich nicht zuf&auml;llig im Schachbrett-Format von acht mal acht Feldern kann man mit verschiedenen rotierbaren Sprites aus einem 24-teiligen Set best&uuml;ckt und ein paar Parameter wie Background, Mucke, Sieg-, Todes- und Bedingungen des Game Over, Spawn-Rate und -Muster und Art der Waffen eingestellt werden.
<br /><br />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/omniludicon02.png" alt="Screenshot - OmniLudiCon">
<br /><br />
Ungelogen &ndash; Innerhalb weniger Minuten kann jedermanns Oma ein Spiel zusammenzimmern, und nicht nur vom immer gleichen Typus. Man glaubt es nicht, wie viele unterschiedliche, unterschiedliche interessante Spielideen man mit derart eingeschr&auml;nkten Mitteln verwirklichen kann: Vom Arkanoid-Klon &uuml;ber ruhige Casual Games, brettharte Plattformer, actionreiche Shooter oder Spiele, bei denen strategisches Denken gefordert ist. Grenzen setzt lediglich die eigene Phantasie und wer Lust hat, kann bis in alle Ewigkeit dort eigene Games gestalten oder die Kreationen anderer spielen, zum Beispiel meines..
<br /><br />
Das nennt sich, &auml;h, <a href="http://zarat.us/olc/6V">bash0r</a> und hat zum Ziel, Asteroids-style m&ouml;glichst viele, mit steigender Frequenz erscheinende Bl&ouml;cke abzuschie&szlig;en (mit der X-Taste), mit dem Unterschied zum Atari-Klassiker, da&szlig; man auf darauf laufen h&uuml;pfen kann und nicht an ihnen zerschellt. Get&ouml;tet wird man nur, wenn man <em>in</em> einen gerade spawnenden Block f&auml;llt. Es kann sein, da&szlig; es sich dabei um einen Bug handelt, aber nur so bekommt das Spiel diesen Tetris-Effekt, jedoch mit mehreren Leben. Anscheinend werden die Punkte auch nicht korrekt gez&auml;hlt, daher d&uuml;rfen sie, zwecks Gewinn von viel Ruhm, Ehre, Luft und Liebe, gern in einem Kommentar hier verewigt werden. Wer lieber auf Zeit-basierte Highscore-Jagd geht, dreht etwas an den Kn&ouml;pfen und erstellt schnell einen Remix, oder konstruiert einfach sein eigenes Game.
<br /><br />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/omniludicon01.png" alt="Screenshot - OmniLudiCon">]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2008/07/06/T23_56_12/index.html</link>
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<title>Paradoxe Evolution</title>
<dc:date>2008-07-06T23:56:12+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[<p><i>Dieser Eintrag erschien auch auf Deinem neuen Lieblings-Spiele-Blog <a
href="http://www.polyneux.de">P.O.L.Y.N.E.U.X.</a></i></p>
<p><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/noitu_love_2_03.png"
alt="Screenshot - Noitu Love 2" style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:5px;"><i>"Solche
Spiele werden heute gar nicht mehr hergestellt.",</i> h&ouml;rt und liest man
gelegentlich. Doch das sind nichts als L&uuml;gen, L&uuml;gen, L&uuml;gen, denn manchmal,
aber nicht immer, kann man solche Spiele auch heute noch kaufen, kaufen,
kaufen, <a href="http://konjak.org/g_noitu2.html"
mce_href="http://konjak.org/g_noitu2.html">kaufen</a>.<br>Spiele wie
<b>Noito Love 2</b>, die so oldschool sind, da&szlig; man meinen k&ouml;nnte, Autor
Joakim Sandberg h&auml;tte sich auf eine Zeitreise in die Achtziger Jahre
begeben, dort ein tonnenschweres Arcade-Kabinett aufgebrochen und w&uuml;rde den
Inhalt des dort heraus gestohlenen Moduls nun im Internet verkaufen.</p>
<p>Die Aufl&ouml;sung von 320 x 240 Pixeln, ein "Press Start to Play"-Titelbild,
acht Continues, Highscore-Tabelle, Rating und hektische Synthie-Musik, die
einen wohl dazu animieren k&ouml;nnte, M&uuml;nzen in einem Schlitz mit einer
Geschwindigkeit, als ginge es um sein Leben, zu versenken, machen das Spiel
zu einem einzigen Anachronismus.<br>Die wenigen Zugest&auml;ndnisse an die
Gegenwart sind die Ideal-Standard-PC-Steuerung mit Mouse und Keyboard, der
moderate Schwierigkeitsgrad, der auch Bewegungs-Legasthenikern wie mir
erlaubt, das Spiel <i>auf Normal</i> bis zum Ende zu spielen und in den
Genu&szlig; der versteckten Charaktere zu kommen, deren Steuerungs-Prinzip sich
signifikant unterscheidet, sowie ein Tutorial, das einem alle M&ouml;glichkeiten
der Bewegung und Angriffs-Arten vermittelt und das Vorankommen erheblich
erleichtert.</p>
<p><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/noitu_love_2_02.png"
alt="Screenshot - Noitu Love 2" style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:5px;">Ein
paar Konsequenzen ziehen diese Neuerungen allerdings auch nach sich: Die
gleichzeitige Steuerung der Spielfigur und eines Fadenkreuzes erm&ouml;glicht die
besondere Mischung von Beat'em-up-, Horizontal-Shooter- und Jump &amp;
Run-Elementen.<br>Wer sich nicht vorstellen kann, was sich hinter einem
derartigen Genre-Cocktail verbirgt, <strike>spiele die <a
href="http://www.konjak.org/nl2demo.zip"
mce_href="http://www.konjak.org/nl2demo.zip">Demo</a></strike> denke sich
einfach, Mario w&auml;re als Findelkind in einem tibetanischen Kloster unter
lauter Kung-Fu-Kampf-M&ouml;nchen aufgewachsen, k&ouml;nnte Minuten lang in der Luft
schweben und bes&auml;&szlig;e explodierende F&auml;uste. Und w&auml;re kein fetter Klempner mit
Schnauzbert, sondern <b>Xoda Rap</b>, felsenfest auf der Seite des Guten
stehend, heldenhaft mutig, wenn sie sich Horden gegnerischer Roboter
entgegen stellt und ihnen mit einem Crescendo von Schl&auml;gen die diabolisch
grinsenden Blechk&ouml;pfe zertr&uuml;mmert, die <strike>nicht</strike> <a
href="http://www.indiegames.com/blog/images/timw/xodarap3a.jpg">kaum</a>
sexualisierte, starke weibliche Hauptfigur.</p>
<p>Der Plot handelt dem entsprechend nicht von rosa gekleideten
Prinzessinnen, die von Krokodilschildkr&ouml;ten entf&uuml;hrt und in Burgen gesperrt
werden, sondern ist direkt aus dem Leben gegriffen: Als Mitglied der Allianz
zur Verteidigung des Planeten mu&szlig; man sich seit zweihundert Jahren besiegt
geglaubten, aus allen Richtungen auf einen zu str&ouml;menden Armeen von
Roboter-Zombies jeglicher Couleur und anderen Schatten der Vergangenheit
erwehren, Hindernisse, die einem in den Weg geworfen werden, &uuml;berwinden und
den nicht enden wollenden Attacken riesiger Bosse ausweichen und parieren -
Man kennt das, ein typischer Montagmorgen.</p>
<p><img src="http://www.nillesblog.de/gfx/noitu_love_2_01.png"
alt="Screenshot - Noitu Love 2"><br /></p>
<p>Nicht, da&szlig; es bei den st&auml;ndig den Bildschirm f&uuml;llenden Feuerb&auml;llen
explodierender Roboterk&ouml;rper, neuen Gegnern dieser sich im Sekundentakt
reproduzierenden Spezies und in Neon-Farben leuchtenden Projektilen der
Gr&ouml;&szlig;e eines Elephanten besonders ins Gewicht fallen w&uuml;rde, doch Noito Love 2
f&auml;hrt mit so detailreich gezeichneten Kulissen auf, wie kaum ein anderes
Spiel, beim dem Action ACTION geschrieben werden m&uuml;&szlig;te. Zudem kommt dem
Spiel die Niedlichkeit beinahe schon zu den Ohren heraus, denn alles l&auml;chelt
und grinst, oftmals scheint es, als wurde die Farbpalette aus dem
Barbie-Universum importiert und selbst der Riesenhammer, der droht, mit dem
(ebenfalls Riesen-)Kopf der Heldin gewaltsam zu kollidieren, ist mit einer
Schleife verpackt. Man mu&szlig; es einfach liebhaben.<br></p>]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2008/06/29/T16_00_02/index.html</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.nillesblog.de/archives/2008/06/29/T16_00_02/index.html</guid>
<title>Same procedure as last game</title>
<dc:date>2008-06-29T16:00:02+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[Erg&auml;nzend zum <a
href="http://www.nillesblog.de/archives/2008/06/26/T19_46_38/index.html">letzten</a>
Eintrag will ich es nicht vers&auml;umen, auf die erst- und zweitplatzierten
Eintr&auml;ge aus der &quot;Procedural Generation Competition&quot; von
TIGSource hinzuweisen, denn die beiden in extrem kurzer Zeit geschaffenen
Spiele sind wahrhaftig exzellent:
<br /><br />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/rescue_the_beagles.png"
alt="Screenshot - Rescue the Beagles">
<br /><br />
<a href="http://www.16x16.org/category/rescue-the-beagles/">Rescue the Beagles</a> ist nicht nur schrecklich niedlich und
transportiert eine ernsthafte Botschaft (Rette die s&uuml;&szlig;en
Hundewelpen vor Vivisektoren, Labor-Angestellten und experimentierenden
&Auml;rzten), sondern besitzt auch einfache wie grandiose Spiel-Mechaniken -
Laufend, h&uuml;pfend, fallschirmspringend und Seile herauf kletternd bewegt
man sich links und rechts, auf und ab auf drei verschiedenen Ebenen, die
sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit verschieben.<br />
Steigungen und Abs&auml;tze formen Hindernisse, die einem den Wechsel
zwischen den Ebenen, auf denen sich Beagles und Gegner befinden.. H&ouml;rt
sich einfach an, mit steigender Geschwindigkeit kommt jedoch ziemliche
Hektik ins Spiel, was dem Spa&szlig; nicht abtr&auml;glich ist.
<br /><br />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/dyson.png" alt="Screenshot - Dyson">
<br /><br />
Bei <a href="http://forums.tigsource.com/index.php?topic=1750.0">Dyson</a>
handelt es sich um ein einfaches Strategie-Spiel, in dem das Ziel darin
besteht, Asteroiden mithilfe der Samen von B&auml;men, die auf deren Oberfl&auml;che wachsen und
angepflanzt werden m&uuml;ssen, zu kolonisieren - Bevor die Gegner dies tun,
beziehungsweise deren Territorium erobern.<br />
Trotz der wenigen vorhandenen Spiel-Elemente und moderaten Geschwindigkeit, ist man ob der vielen
Asteroiden und Einheiten gelegentlich sehr gefordert (um so mehr,
best&auml;nde die M&ouml;glichkeit, gegen menschliche Gegner zu spielen).
Mikro- und Makro-Management sind gefordert, da man einerseits einzelne
Asteroiden bepflanzen, angreifen und auf ihnen Einheiten zusammen ziehen mu&szlig;
und andererseits das Gesamtbild mit den sich st&auml;ndig verschiebenden
Fronten im Auge behalten mu&szlig;.
<br /><br />
Alle Compo-Eintr&auml;ge kann man <a
href="http://www.tigsource.com/features/pgc/">hier</a> einzeln oder
geb&uuml;ndelt herunterladen und darunter wahrscheinlich noch andere Spiele-Perlen
f&uuml;r sich entdecken.]]></description>

</item>
<item>
<link>http://www.nillesblog.de/archives/2008/06/26/T19_46_38/index.html</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.nillesblog.de/archives/2008/06/26/T19_46_38/index.html</guid>
<title>Kein Kaese</title>
<dc:date>2008-06-26T19:46:38+01:00</dc:date>
<dc:creator>nille</dc:creator>
<dc:subject> games</dc:subject>
<description><![CDATA[<a href="http://www.tojam.ca/games_2008/default.asp">TOJam</a>, genauer gesagt die Website des Toronto Game Jam 2008 verdeutlicht, da&szlig; man unbedingt ein Auge auf die Indie-Szene* geworfen haben sollte.
<br /><br />
Dort findet man naturgem&auml;&szlig; viel Innovation vor, denn, wer mit einem Budget f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit von in der Regel Null Mark und Null Pfennig von sich reden machen will, mu&szlig; schon etwas mehr zu bieten haben als gesichtslose First-Person-Shooter. Dazu kommt, da&szlig; unabh&auml;ngige Entwickler weder Erfolgs- noch Termindruck ausgesetzt sind, es sei denn, sie wollen es so.
<br /><br />
In meinen Augen haben diese Entwickler-Enthusiasten, indem sie ziemlich konsequent das ganz <em>okay</em>e X360-Gamepad unterst&uuml;tzen (Bills Bande und ihre DirectX-Bibliotheken sind wohl auch nicht ganz unschuldig daran), mehr f&uuml;r die Entwicklung der Plattform PC getan als die omin&ouml;se PC-Gaming-Alliance, von der ich nur geh&ouml;rt habe, da&szlig; sie existiert.
<br /><br />
Die TOJam-Website ist &uuml;brigens auch ganz nett, eigentlich schon ein Spiel f&uuml;r sich und eines der seltenen Beispiele f&uuml;r gute Werbung (die kann man n&auml;mlich abusen, um die Invasoren l&auml;nger in der Luft zu halten ;)..
<br /><br />
Ach, ja: Dort findet man &uuml;brigens auch einen Haufen netter Spiele, die w&auml;hrend der 3 Tage langen Un-Competition entstanden sind, z. B.
<br /><br />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/bouncing02.png" alt="Screenshot - A game about bouncing" width="480" height="180" />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/bouncing01.png" alt="Screenshot - A game about bouncing" width="480" height="360" />
<br /><br />
<em>a game about bouncing</em>, bei dem man dem wei&szlig;en Kreis mit dem linken Analog-Stick ein wenig anschubsen, mit dem rechten Stick seine gummiartigen Fangarme dirigieren kann, um sich von den schwarzen Kreisen abzusto&szlig;en und so den Raketen, die einen eines der drei vorhandenen Leben kosten k&ouml;nnen, zu entkommen.
<br /><br />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/flowers_of_error01.png" alt="Screenshot - Flowers of error" width="480" height="180" />
<img src="http://www.nillesblog.de/gfx/flowers_of_error02.png" alt="Screenshot - Flowers of error" width="480" height="150" />
<br /><br />
oder <em>flowers of error</em>, das g&auml;nzlich mit der Mouse bedient wird. Man zieht die ebenfalls kreisrunde wei&szlig;e Spielfigur weg von den gelben, bedrohlich auf einen zu fliegenden Kreisen, 'nimmt' eine gelb umrandete Bombe, um sich einen Korridor zwischen den Massen lebensfeindlicher Partikel frei zu sprengen und sammelt deren &Uuml;berreste in Form verschiedener Buchstaben, die, sofern man nicht so schlecht spielt, wie ich, am Ende einen (m&ouml;glicher-)weise(n) Spruch ergeben, ein.
<br /><br />
<em>*) Im Grunde mag ich dieses Label ja garnicht - Hobbyisten oder Amateure beschreibt den Sachverhalt zwar korrekt, wird der exzeptionellen Arbeit, die einige Spielentwickler leisten, allerdings auch nicht gerecht.. Und das verst&auml;nde dann wieder niemand.</em>]]></description>

</item>
</channel>
</rss>
